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Stellungsnahme der Weltgesundheitsorganisation zur Geburt
 

Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Auch wenn die WHO- Empfehlungen zur normalen Geburt bereits schon 1995 verfasst wurden, sind die Forderungen aktueller denn je.

Die Empfehlungen gehen davon aus, dass jede Frau ein grundlegendes Recht auf eine umfassende Betreuung in der Schwangerschaft hat.
Sie steht bei allen Aspekten dieser Betreuung im Mittelpunkt und nimmt an der Planung, Durchführung und Beurteilung der Vorsorgemassnahmen teil.
Für eine umfassende Betreuung in der Schwangerschaft sind neben der medizinischen Vorsorge soziale und emotionale Faktoren für die Gesundheit von Mutter und Kind entscheidend.

Geburt

1. Die gesamte Öffentlichkeit sollte über die verschiedenen Verfahren der Geburtshilfe informiert sein. Jede Frau hat die Möglichkeit, die für sie richtige Art und Weise zum Gebären zu finden.

2. Die Ausbildung der Hebammen und aller Berufsgruppen, die Mutter und Kind rund um die Geburt betreuen, müssen gefördert werden. Die Betreuung einer normalen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gehört zum Aufgabenbereich der Hebammen und der angrenzenden Berufe.

3. Alle Spitäler sollten den schwangeren Frauen Informationen über die von ihnen praktizierte Geburtshilfe (z.B die Kaiserschnittrate) frei zugänglich machen.

4. Es gibt keinerlei Rechtfertigung für eine Kaiserschnittrate über 10-15%.

5. Ein Kaiserschnitt bedeutet für die nachfolgende Geburt nicht unbedingt auch Kaiserschnitt.

6. Es gibt keine Beweise dafür, dass routinemässige, elektronische Dauerüberwachung der kindlichen Herztöne einen positiven Einfluss auf den Ausgang der Geburt hat.

7. Für eine Rasur der Schamhaare oder einen Einlauf vor der Geburt besteht kein Anlass.

8. Während der Wehentätigkeit sollten schwangere Frauen nicht auf dem Rücken liegen. Sie sollten angeregt werden, während der Wehen herumzulaufen und sich frei zu entscheiden, in welcher Position sie gebären möchte.

9. Routinemässige Dammschnitte sind nicht zu rechtfertigen.

10. Geburtseinleitungen sollten nicht aus Bequemlichkeit stattfinden. Verabreichung von Wehenmittel sollte nur nach strenger medizinischer Indikation erfolgen.

11. Schmerzstillende und betäubende Medikamente sollten nicht routinemässig, sondern nur zur Behandlung und Verhütung einer Geburtskomplikation eingesetzt werden.

12. Für eine frühzeitige Eröffnung der Fruchtblase als Routineeingriff gibt es keine wissenschaftliche Begründung.

13. Das gesunde Neugeborene gehört zu einer Mutter, wenn es der Zustand der beiden erlaubt. Die Beobachtung es Neugeborenen rechtfertigt nicht die Trennung von Mutter und Kind.

14. Nach der Geburt sollte der Mutter möglichst bald Gelegenheit zum Stillen gegeben werden.
 
 
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