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wochenbettbad
Wir baden die Neugeborenen nie nach der Geburt. Die Kleinen leben ca. 40 Wochen im warmen Fruchtwasser bei einer Temperatur von ca.37 Grad. Sie werden vom Blut, dass durch die Nabelschnur in den kindlichen Organismus fliesst, ernährt
Mit dem ersten Schrei stellt das Neugeborene seinen Organismus auf Luftatmung und Milchnahrung um.
Der erste Wechsel vom Blut ins neue Element Luft meistert das Baby in Sekunden. Die Umstellung von Blutnahrung zur Milchnahrung kann es gemütlicher nehmen. Es dauert einige Tage bis die reife Muttermilch in der mütterlichen Brust aufgebaut ist und das Baby mit Trinken, Sättigungsgefühl, Rhythmus und Verdauen klar kommt.
Warum also sofort zurück ins Wasser? Hat es nicht schon genug zu tun? Erwischt man nicht genau den richtigen Moment für das Bad, schreit es nur, regt sich furchtbar auf. Es verbraucht viel Energie für die Wärmeregulation und das Vertrauen in sein Urelement Wasser wird gestört.
Ich empfehle die Kleinen erst zu baden, wenn der Stillprozess, die Rückbildung, die kindliche Verdauung und die Heilung des Nabels auf gutem Wege sind und nicht mehr vordergründig die Zeit meines täglichen Wochenbettbesuches beanspruchen.
Dies ist frühestens nach einer Woche.
Die Frauen freuen sich auf das Wochenbettbad mit Ihren Kleinen. Ich stelle die Kräutermischung für jedes Bad individuelle zusammen, koche die Kräuter aus und mische Meersalz bei. Meistens möchte die Mama das Wochenbettbad zuerst alleine geniessen, und wenn es Ihr dann passt bringe ich das Kleine.
Das ganze Haus duftet von den wohlriechenden Kräutern. Eine Atmosphäre der Entspannung und Behaglichkeit breitet sich aus und die Anstrengung der Geburt und der ersten Wochenbetttage fliessen mit den reinigenden und stärkenden Kräutern ab.
 
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